Sport- und Karateschule Staßfurt e.V.

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Erfolgreiche Dan Prüfung

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Karate

Karate

Karate ist eine Kampfsportart, die in Japan entstand und soviel wie „Leere Hand" bedeutet. In diesem Sport wird die waffenlose Selbstverteidigung gelehrt. Nebenbei schult man auch seine Körperbeherrschung und Selbstdisziplin. Im Karate unterscheidet man zwischen 5 Stilrichtungen: Goju-Ryu, Shito-Ryu, Wado-Ryu, Shorin-Ryu und Shotokan. Der letztgenannte Stil, Shotokan, wird von unserem Verein betrieben.

Zu Beginn trainiert ein Karateka (jemand, der Karate betreibt) die notwendigen Grundtechniken, die er/sie für die Grundausbildungsprüfung beherrschen muss. Diese und andere Bewegungsabläufe werden dem Sportler in 3 unterschiedlichen Formen beigebracht: Im KIHON - hier wird eine Technik bzw. Technikkombination während mehreren Vor- und Zurückbewegungen wiederholt. Man bezeichnet es auch als Grundschule oder Basistraining.

Eine weitere Form ist das KUMITE - ein simulierter Kampf zweier Karateka nach festgelegten Regeln. Die dritte Form der Übungs- bzw. Anwendungsvarianten ist die KATA - ein Selbstverteidigungskampf gegen „Feinde“, die man sich gedanklich vorstellt. Beherrscht man alle Grundtechniken, kann die Grundausbildung mit der ersten Prüfung zum 9.Kyu abgeschlossen werden. Jedoch verlangt jeder weitere Gurt komplexere Katas und schwerere Technikkombinationen, die man aber mit der Zeit immer schneller lernt. Insgesamt sind 19 Graduierungen zu erreichen:

9. Kyu - weiß-gelb
8. Kyu - gelb
7. Kyu - orange
6. Kyu - grün
5. Kyu - blau
4. Kyu - blau/lila
3. Kyu - braun
2. Kyu - braun
1. Kyu - braun

1. bis 9. Dan - schwarz

Anhand der farbigen Gürtel erkennt man leicht das Leistungsniveau eines Karateka. Nach weiteren Trainingseinheiten entscheidet man sich oft für eine Wettkampfsportart, für die man noch intensiver trainiert (KUMITE oder KATA)

Was wird außer der Grundausbildung noch angeboten?

WETTKAMPFKARATE:

KATA: ist eine genau festgelegte Reihenfolge von Selbstverteidigungstechniken, die ein Athlet mehreren Kampfrichtern vorführen muss und diese dann nach richtiger Ausführung, Kraft (Kime) und äußerem Eindruck beurteilen.

KUMITE ist ein Kampf zwischen 2 Karatekas, die durch Fußtritte bzw. Fausttechniken im „Kopf- und Bauchbereich" versuchen beim jeweiligen Gegner zu punkten. Die Punkte werden für sauber ausgeführte Techniken von Wettkampfrichtern vergeben. Aus Sicherheitsgründen ist das Tragen einer Schutzausrüstung (Zahnschutz, Faustschützer, Fußschützer und Brust- bzw. Tiefschutz) unumgänglich. (Und) Um ein Kampf zwischen einem schwergewichtigen Mann und fliegengewichtigen Mädchen zu vermeiden, gibt es wie in anderen Wettkampfsportarten auch: Gewichts- und Altersklassen.

In beiden Wettkampfarten muss man oft seine körperlichen Grenzen überwinden, um erfolgreich zu sein.

SOUNDKARATE ist das Ausrühren kombinierter Karatetechniken im Takt entsprechender Musik; dies übt man in einer Gruppe möglichst synchron - meist werden Teile verschiedener oder einer Kata kombiniert ODER Training von Technikkombinationen aus dem Kumite-Bereich an Bällen und nach Musik.

SELBSTVERTEIDIGUNG: Hier werden Abwehr- und Angriffstechniken gelehrt: Schläge Tritte, Würfe und Falltechniken, sowie geistiges Verhalten in gefährlichen Situationen.

Beim LAUFTRAINING wird die Kondition der aktiven Wettkämpfer sowohl als auch die Fitness der „Breitensportler“ geschult.

Einige PDF Dokumente welche Ihnen zu besseren Verständnis verhelfen finden Sie in unseren Downloadbereich.

Quelle: Deutscher Karateverband